Island droht großer Vulkanausbruch

Seit Tagen gibt es Erdbeben unter der isländischen Reykjanes-Halbinsel und es steigen große Mengen Magma auf. Es gibt starke Bodendeformationen und Grindavik wurde evakuiert. In den Kommentaren hier könnt ihr über das Ereignis diskutieren.

Was denkt ihr, wie groß wird der Ausbruch werden?

Alle News zum Thema findet ihr im Blog unter dem Schlagwort Island.

34 Antworten

  1. Avatar von Beate-Maria
    Beate-Maria

    Hallo!

    Kennen Sie die Theorie von der wachsenden Erde?
    Bei Arte gab es mal es eine spannende Doku dazu:
    https://www.youtube.com/watch?v=-dgqfuVzSg4
    Damit könnte man wohl auch die Absenkungen und Rissbildungen erklären.

    Herzliche Grüße und danke für Ihre interessante Seite, die ich seit Jahren lese!

  2. Avatar von Magurae
    Magurae

    Eine Frage zu den angeblichen Magma-Intrusionsmengen: Wenn dort 50 m3 pro Sekunde eindringen, dann wären das 4,32 mio m3 pro Tag. Die GPS Daten vom Kraftwerk geben eine Hebung von in etwa 1cm pro Tag an. Von einer gleichmäßigen Hebung über eine Fläche ausgehend müsste sich eine Fläche von 20 x 20 km um 1 cm heben, um 4 mio m3 aufzunehmen. Das müsste die gesamte Fläche der Halbinsel westlich von Fagradalsfjall sein. Habe ich Tomaten aus den Augen oder seht ihr das irgendwo in den Daten?

    1. Die Hebung ist nicht ganz so groß, aber es hebt sich eine relativ große Fläche. Der Magmenzustrom hat sich noch vergrößert und liegt nun bei 75 Kubimeter pro Sekunde. Man muss bedenken, dass die Schmelze in der Tiefe unter Druck steht und komprimiert wird. Daher ist die Bodenhebung geringer, als das reine Volumen vermuten lassen würde.

  3. Avatar von Thomas D
    Thomas D

    Hi, ich sehe auf Grund der vorhandenen Daten auch keinen Grund für einen Ausbruch. Einzig die Möglichkeit eines Risses aus dem Lava austritt sehe ich im Worst case. Die Ortschaft kann man aber auf lange Zeit vergessen.

  4. Avatar von Stephan/Jack
    Stephan/Jack

    Hallo zusammen,

    ich stoße mit manchen meiner Ansichten ja immer wieder an Grenzen, weil man mir vorwirft, dass ich nur Laie bin und kein akademisch ausgebildeter Geologe, Vulkanologe oder Wissenschaftler in anderen Diziplinen. Jedoch werfe ich meine Erfahrungen und angelesenes Wissen immer wieder in die Waagschale. Daher will ich hier meine Hypothese zu den Vorgängen abgeben.

    In meinen Augen haben wir hier ein Rifting-Event, dass durch eine Magmaintrusion ausgelöst wurde, wobei große Massen Magma horizontal unter die Erdkruste bei Thorbjörn gelangt sind und eine Art Linse gebildet hat. Dies hat die Bodenhebungen ausgelöst und Druck auf die Erdkruste ausgeübt. Dieser Druck hat sich dann statt in einer Eruption in einem Rift-Event am Freitag entladen, entlang einer schon vorhandenen Bruchzone. Dieser Bruch in der Erdkruste hat zu drei Effekten geführt.

    1. Ein Grabenbruch ist entstanden, der sich jetzt mit Magma füllt, dass aus der Intrusion und aus dem Mantel kommt. Ausserdem senkt sich ein Teil der Erdkruste im Bereich des Grabenbruchs ab.
    2. Der westliche Teil der zerbrochenen Kruste hat sich gesenkt und drückt das Magma, welches darunter eingedrungen ist nach Osten, in den Bruch und unter den östlichen Teil der Kruste, der sich durch das Event gehoben hat.
    3. Die Magma arbeitet sich im entstanden Graben an die Oberfläche, da dort eine Schwachstelle in der Erdkruste entstanden ist. Ein Faktor, warum wir aber noch keine Eruption gesehen haben ist, die Hebungen im Osten, denn auch in diese Richtung fließt die Magma und nimmt Druck aus dem Bruch.

    Meiner Erfahrung nach werden wir eine Eruption sehen, da eine große Masse Magma in der Kruste unterwegs ist und der Weg an die Oberfläche durch den Grabenbruch weniger Widerstand leistet. Die Frage ist nur der Zeitpunkt, der Ort, die Größe, die Dauer und Folgen in der Zukunft.

    Vor dem Beginn einer Eruption werden wir wenige Anzeichen sehen, denn durch den Bruch der Oberfläche/Erdkruste, gibt es einen Bereich, der zur Zeit keine Erdbeben erzeugt und die Magma bildet eine Art Schatten auf den Seismogrammen, da diese selber nicht beben kann. Ein Tremor wird erst kurz vor dem Durchbrechen der Oberfläche einsetzen und vorher wird wie in den Jahren zuvor die Mikroseismik einbrechen (Erste Anzeichen gibt es jetzt schon). Mehr vulkanische Gase werden erfasst, da die Magma beim Aufstieg beginnt zu entgasen (Auch schon erste Anzeichen verzeichnet) und diese Gase erhöhen wieder den Druck auf die Magma, was diese an die Oberfläche drücken wird.

    Alles eine Theorie, die ich anhand verschiedener Daten, Diskussionen und Erfahrung entwickelt habe. Klar gibt es Punkte die man weiterhin diskutieren kann und alles nur sehr grob beschrieben. Die Lage kann sich auch jeder Zeit wieder ändern, aber meine Einschätzung ist, dass zu 80% Wahrscheinlichkeit eine Eruption bevorsteht. Auswirkung unbekann…

    1. Avatar von Stephan
      Stephan

      Danke für dieses Feedback, auch ich bin Laie und wie ich es gerne definiere eher Fan solcher Ereignisse und deren Entstehung. Da haben sicher rund 99% hier mir etwas oder gar einiges voraus.

      Eine Eruption denke ich wird kommen, kommt aber darauf an wie lange noch Material/Schmelze aus der Tiefe nachströmt.

    2. Avatar von Ketty
      Ketty

      Stephan – danke für diese Einschätzung.
      Stimmt mit dem überein, was ich auch so gelesen habe aber nicht alles verstanden habe.
      Danke für deinen einfache Erklärung.
      Und 🙂 dass du in der FB-Gruppe mich auf deinen Beitrag aufmerksam gemacht hast.

  5. Avatar von Axel

    Auch von mir erst mal ein Riesen-Lob für die Seite: Absolut toll gemacht!!
    Was die verschiedenen Hoffnungen und Wünsche und Erwartungen hier angeht: Wer sich so was wie die Laki-Feuer wünscht, der weiß, glaube ich, wirklich nicht was das für Dimensionen waren und was das bedeuten würde – das ist nicht nur eine Frage der geistigen Bereitschaft oder einer „spektakulären Show“, die sich dann abspielt o.ä.. DAS wäre eine Katastrophe in einer Größenordnung, die auch uns in Mitteleuropa aller Wahrscheinlichkeit nach stark betreffen würde. Es gibt Modellrechnungen, das so etwas auch hier bei uns Hundertausende bis Millionen an Opfern kosten könnte (aufgrund der toxischen Schwefelgase, mit denen wir bei der Größenordnung auch schnell hier im dichtbesiedelten Mitteleuropa konfrontiert würden)! Aber was sich dort derzeit aufstaut, liegt in der Größenordnung zum Glück noch um Dimensionen darunter – ist aber trotzdem kein Spaß!
    Was den Flughafen betrifft, so gibt es da wohl zumindest gewisse Redundanzsysteme: zum Einen Leitungen an der Nordseite der Insel, als auch vom Krafwerk Reykjanesvirkjun im äußersten Südwesten der Halbinsel aus (von dort wird das Kraftwerk Svartsengi derzeit übrigens auch ferngesteuert).
    Ich habe mehrere gute Freunde in Grindavik, für die ich derzeit wirklich nur das Beste wünschen und hoffen kann -auch wenn sie das nach aussen noch mit dem trockenen isländischen Humor nehmen und die typisch isländische Flexibilität an den Tag legen. Die letzten 3 Ausbrüche dort waren toll anzuschauen – ich durfte sie alle erleben – diesmal könnt´s aber eher was werden, was man lieber nicht sehen will!

  6. Vielen Dank für Eure Kommentare! Finde eure Ansichten und Meinungen sehr interessant. Ja, vielleicht erleben wir „nur“ eine Rifting-Episode ohne Ausbruch.
    @Peter: Ich denke, man trifft Vorsorge, dass der Flughafen nicht ohne Strom dasteht. Die Hauptstadt bezieht nur einen kleinen Teil des Stroms von Svartsengi, bei Keflavik wird das anders aussehen.

    1. Avatar von Christine
      Christine

      Ich habe gelesen, dass Dieselgeneratoren am Flughafen aufgestellt wurden, so dass sie überbrücken können.
      Ich nehme mal an, dass es eine Zeitchen dauern wird, um den Flughafen anders anzuschliessen und deshalb die Dieselgeneratoren.
      Würde mal sagen, da auf den Ausbruch und den somit verbundenen Ausfall des Werkes oder der Leitungen gerechnet wird, haben sie schon Vorkehrungen getroffen, so dass es zu keiner Störung kommen wird.
      Mehr wird befürchtet, dass es trotzdem zu Aschefall kommen könnte, je nachdem wo der Ausbruch ist, denn ein Ausbruch im Meer ist noch nicht ganz vom Tisch.
      (Informationen gefunden auf: https://www.facebook.com/groups/icelandgeology/)

    2. Avatar von Stephan
      Stephan

      Ja eine Rifting-Episode halte ich für wahrscheinlicher aber die Bodenhebung bei Svartsengi, da ist die Kuh noch nicht vom Eis. Da war ja bei mbl.is ganz am Anfang von den horizontaler Sills schon mal die Rede. Manchmal ist der erste Gedanke der naheliegendste.

    3. Avatar von Anja G.
      Anja G.

      Da bin ich ganz bei dir. so etwas sollte man den Menschen dort nicht wünschen. Ich bin nur zweimal durch Grindavik durchgefahren. Aber trotzdem tun mir die Menschen leid die ihr Hab und Gut verloren haben.

  7. Avatar von Peter Mertsch
    Peter Mertsch

    Moin, hab mal eine Frage zum Flughafen Kevlavik. Er wird mit Strom aus dem Kraftwerk neben der Blauen Lagune versorgt. Was passiert, wenn es zerstört wird? Gibt es redundante Systeme?
    VG Peter

    1. Avatar von Strom
      Strom

      Bitte informieren Sie sich bei Landsnet HF, die betreiben das Hochspannungsnetz der Insel. Dieses Netz ist ein Verbundnetz und es führt u.a. eine 132 kV Hochspannungsleitung prinzipiell rund um die Insel, wo alles verbunden ist. Schauen Sie bitte auch mal in die Gesamtliste der Kraftwerke der Insel.
      Und nebenbei : USV und fette Notstromaggregate gehören zur Pflichtausstattung von internationalen Flughäfen.

    2. Es gibt 6 weitere Kraftwerke wie swartsengi.
      Es ist ja auch bei uns nicht so dass die Kraftwerke immer glich viel Strom produzieren.
      Ich denke, da auf Island es immer wieder passieren kann, dass eins ausfällt werden die Isländer schon rechtzeitig alle Vorkehrungen getroffen haben, damit Kapazitäten höher gefahren werden können und das umleiten rasch geht.

      Haben die Isländer nicht auch schon Wellenkraftwerke? 🤔

    3. Avatar von Maria
      Maria

      Island hat eine Menge Kraftwerke und ein Hochspannungsnetz – Strom würde von woanders kommen.

      Das Problem ist eher das Heisswasser zum heizen, das ist weniger redundant. Allerdings bekommt Rekjavik auch Heisswasser z.b. aus dem Hengil System.

      In Grindavik gäbs keine Alternative, allerdings ist heizen wohl das geringste Problem dort ….

  8. Avatar von Fritz
    Fritz

    Erstmal ein dickes Danke an den Macher von vulkane.net
    Interessiere mich für das ganze Thema seit dem 26.12.2004 10:54 Uhr Ortszeit Khao Lak. Habe schon Erdbeben auf 4 Kontinenten erlebt (aber kaum bemerkt) und hatte den leuchtenden Gipfel des Arenal vor dem Hotelfenster. Wenn alles klappt werde ich mir auch mal Island anschauen und auch dort mal über schon lange erkaltete Lava stolpern. Derzeit aber kann ich und will ich mir nicht vorstellen, dass wir demnächst mal wieder so etwas wie Laki 1783-1784 erleben müssen. Denn darauf ist derzeit geistig unsere sehr verwöhnte Gesellschaft nicht vorbereitet.

  9. Avatar von Andreas Schindel
    Andreas Schindel

    Stichwort Grabenbildung in Grindavík: Kann es sein, dass es am submarinen Ende des Dykes (bislang unbemerkt) zu einer submarinen Eruption von Lava kommt, und das Gelände um Grindavík deshalb absinkt?

    1. Avatar von Magurae
      Magurae

      Eine submarine Eruption wäre entdeckt worden, zb an Farbveränderungen des Wassers, auf dem Wasser schwimmenden Bimsstein, etc.

  10. Avatar von Nicole Nadler
    Nicole Nadler

    Ich bin sehr interessiert an Vulkanen.
    Bin schon gespannt wie ein Flitzebogen was jetzt wirklich passiert . Ich persönlich glaube ja, dass es hoffentlich nicht zu einem Ausmaß wie in der Laki Spalte kommt.

    Mir tun nur die Isländer, die dort wohnen sehr sehr leid, da sie ihre Heimat und zu Hause verlieren werden.

  11. Avatar von Melanie
    Melanie

    Hallo,
    Ich schaue immer wieder
    bei vedur.is auf die Erdbeben.
    Ich hatte bereits am Dienstag den Eindruck das die Erdbeben steigen. Dienstag waren immer wieder einige bei 3,7 km und heute sehe ich immer wieder welche bei 2,7 km. Und es gab ja heute auch schon wieder 2 Beben mit 3,6 und 3,7

  12. Avatar von M.J.

    Hallo ich bin sehr an diesen Vorgängen interessiert. Seit ich vor vielen Jahren ein Referat über die Entstehung der Erde gehalten habe. Es ist doch so, dass hier 2 Platten auseinander driften. Es bildet sich also ein Spalt, der sich gerade mit Magma füllt. Wenn diese Prozesse annähernd im Gleichgewicht bleiben, dann könnte das ja Ewig so weiter gehen. Oder? Auf jeden Fall sehr spannend das zu erleben.

    Grüße
    Michi

    1. Avatar von Christian
      Christian

      Hallo Michi
      Basierend darauf, dass es einen klare Grabenbildung mit Bodenhebungen bds des Grabens gab sowie der Tatsache, dass nur nahegelegene Stationen eine horizontale Bewegung aufzeichneten, würde ich schon davon ausgehen, dass eine Magmenintrusion die Ursache und nicht die Folge der Erdbeben war.

      1. Avatar von M.J.

        Hallo Christian, das kann natürlich sein. Dann kommt es darauf an wie weit die Erdkruste nachgeben wird, oder ob vorher der Druck des Magma nachlässt. Ein Wettlauf. Aber das Gebiet wird wohl für eine weitere Besiedelung verloren sein. Es kann ein Vorgang in Gang gesetzt worden sein, der sehr lange andauert.

  13. Avatar von Magurae
    Magurae

    Ich glaube nicht mehr, dass man von einem drohenden Vulkanausbruch sprechen kann. Wenn man sich die Messwerte der GPS-Stationen auf Reykjanes ansieht, kann man eine Gruppe westlich und nordwestlich erkennen, die nach Nordwesten verschoben wurden und eine zweite Gruppe, die nach Südwesten gewandert ist. Reykjanes scheint entlang des eines Bruchs zu „zerreißen“. Das nachströmende Magma ist aber zu wenig um das Volumen des sich bildenden Lücke zu füllen, weshalb das darüber liegende Gelände absackt (der Graben auf dem Grindavík liegt). Entsprechend wird zwar Lava austreten, aber eher weil das Gelände im Magma „versinkt“, als dass das Magma „ausbricht“. Wenn das Gelände schneller absinkt, als die Magma aufsteigt, wird sich zunächst das Meer den Graben füllen bis die Lava kommt.

    In meinen Augen sehe ich wenig Hoffnung für das Weiterbestehen einer Siedlung an diesem Ort in den nächsten Jahren.

    1. Avatar von Juli

      Reykjanes ist in einen neuen Abschnitt geologischer Aktivität eingetreten.
      Hier wird noch viel passieren die nächsten Jahre… Jahrzehnte… Jahrhunderte…. in geologischen Zeiträumen zu sprechen ist immer schwierig.

      Ein Ausbruch sehe ich bei den vorliegenden Parametern wie viele andere auch als sehr wahrscheinlich an. Interessant wird neben der Location vor allem die Stärke sein. Wird es wieder moderat, oder geht es in Richtung Bardarbunga?!

      Und ob Grindavik zu halten ist?
      Langfristig wenn nicht sogar schon kurzfristig gesehen sehr schwierig.

      1. Avatar von Fritz
        Fritz

        Grindavik hat am aktuellen Standort aus meiner (absolut laienhaften) Sicht keine Zukunft. Da ist zu viel Bewegung im Untergrund, auch wenn es mal längere Pausen geben wird.

    2. Avatar von Christian
      Christian

      Das ist jetzt doch eine sehr wilde Hypothese, hast du dazu irgendwelche Indizien oder wissenschaftliche Artikel? Grabenformationen bei Dike-Intrusionen sind bekannt und nichts neues (so z.B. auch bei der Bárðarbunga-Eruption 2014 vorhanden).

      1. Avatar von Magurae
        Magurae

        Meine Indizien sind die Positionsveränderung der GPS-Sensoren und die Luftbilder aus 1957 mit einer Oberflächlichen Bruchstruktur ziemlich genau da, wo jetzt in der Stadt der Bruch ist.
        Zu den Thesen „zu wenig Magma um den Bruch zu füllen“ bzw. „Grindavík versinkt in Lava“: Das ist nur mein Bauchgefühl.
        Zur These „Grindavík versinkt im Meer“: Grindavík lag laut Google Earth ca 2-10 m über dem Meeresspiegel. Durch die Absenkung um 1,2 Meter wird es da für manche Gebiete jetzt schon knapp und viel „Luft“ ist bei der aktuellen Senkungsgeschwindigkeit vom 5cm/Tag nicht. Andererseits haben wir hier noch viel zu wenige Datenpunkte um hier eine eindeutige großflächige Gefahr nachweisen zu können.

  14. Avatar von Tina

    Moin, ich denke bei den Vorzeichen die es bisher gab wird es zu einem morderaten bis großen Ausbruch kommen. Ich persöhnlich hoffe auf einen Ausbruch der mit dem des Laki vergleichbar wäre.

    Ich möchte die Chance nutzen um Marc einmal für diese Seite zu danken. Ich lese bereits seit mehren Jahren Vnet und finde die Beiträge klasse gemacht. (auch die Stiche gegen Gesellschaft, Politik usw bringen mich regelmäßig zum lachen und zustimmen)

    1. Avatar von Martin
      Martin

      Ja, sehe ich auch so. Vielen Dank für die tolle Berichterstattung!!!!!!

    2. Avatar von M.J.

      Du hoffst auf eine Katastrophe für Europa und die Welt. Wow, das passiert hoffentlich nicht.
      Gruß
      Michi

  15. Avatar von G.J.

    Moin, tolle Idee hier eine Diskussionsrunde zu eröffnen. Ich denke, die Vulkanologen haben recht und es wird zu einem großen Vulkanausbruch kommen.

    1. Avatar von Stephan
      Stephan

      Ich schließe mich da meinen Vorrednern an und beteilige mich zum ersten mal an so einer offenen Runde.

      Die teils unterschiedlichen/abweichenden These zeigen das dort was besonderes im Gange ist. Für mich stellt sich das da, als wären es zwei völlig verschieden Prozesse die dort ablaufen. Der eine ist rein vulkanischer Natur, mit Magmenintrusion was die massiven Bodenhebungen südwestlich von Svartsengi erklären könnte und der andere ein rein tektonischer in dessen Folge es zu Bodensenkungen kommt. Bei triggern sich quasi, die angesprochenen Intrusionen drücken auf den Dyke Sundhnukur/Grindavik und bringen die hohl liegenden Bereiche zum kollabieren. Hagafell, Torbjörn und Sylingafell mit ihrer vermutlich höheren Dichte liegen dazwischen wie Flußkiesel im Sandbett und übertragen wie Glocken jede seismische Aktivität. Wer will da noch was unterscheiden können. Zwei unterschiedliche Ereignisse auf kleinem Raum lassen sich schwer filtern.