Sabancaya: Lavadom zerstört

Der peruanische Vulkan Sabancaya ist weiterhin explosiv aktiv. Mehrmals täglich eruptiert er Aschewolken, die bis auf einer Höhe von 6700 m ü.N.N. aufsteigen lässt. Vor wenigen Monaten wurde zudem von Domwachstum berichtet und die Vulkanologen von INGEMMET befürchtete, dass dieser bald über den Kraterrand herausragen würde. Dann hätten pyroklastische Ströme gedroht. Doch diese Gefahr scheint gebannt zu sein: der Dom wurde durch die anhaltenden Explosionen zerstört. Das fanden die Forscher heraus, indem sie mittels Drohen Erkundungsflüge zum Krater unternahmen. Da der Vulkan selbst fast 6000 m hoch ist, ist es schon eine beachtliche Leistung für die Fluggeräte so eine Höhe zu erreichen. Für die meisten Drohnen wird die Luft in dieser Höhe zu dünn.

Ebeko eruptiert Vulkanasche

Der Kurilenvulkan Ebeko ist sehr aktiv und eruptiert Vulkanasche. Das VAAC registrierte heute bereits 3 Aschewolken. Sie stiegen bis zu 4300 m hoch auf. Trotz seiner Abgeschiedenheit auf Paramushir Island gibt es eine LiveCam.

Kanlaon: Seismik rückläufig

Auf der Philippineninsel Negros ist der Kanlaon seismisch weiterhin aktiv. Allerdings hat die Anzahl der Erdbeben abgenommen. In den letzten 24 Stunden wurden 38 vulkanotektonische Erdbeben registriert. Eine Dampfwolke stieg bis zu 300 m hoch auf.

Nishinoshima stößt Asche aus

Der japanische Inselvulkan Nishinoshima ist strombolianisch aktiv und eruptiert Aschewolken. Das VAAC verzeichnet Vulkanasche in einer Höhe von 2700 m. MIROVA registriert eine moderate Wäremanomalie.

Pacaya: Lavaströme bestätigt

INSIVUMEH bestätigte nun die gesteigerte Aktivität am Pacaya in einem Sonderbulletin. Demnach fließen 2 Lavaströme in unterschiedliche Richtungen: der Lavastrom im Südwesten ist 650 Metern lang, der im Nordwesten hat eine Länge von etwa 200 Metern. Sie entspringen im Gipfelbereich, in etwa 100 m Entfernung vom Mc Kenney-Krater. Dieser ist strombolianisch aktiv und stößt glühende Tephra bis zu 200 m hoch aus. Seit dem 20. Mai hat die Seismik zugenommen.

Pacaya: Steigerung der Aktivität

Der guatemaltekische Vulkan Pacaya steigerte heute Nacht seine Aktivität und eruptiert kleine Lavafontänen aus dem Mc Kenney Krater. Sie speisen multiple Lavaströme, die auf den Vulkanflanken unterwegs sind. Sie sind von umliegenden Gemeinden aus gut sichtbar und sorgten für Alarmstimmung bei der Bevölkerung. Bereits vor 3 Tagen gab es eine Phase erhöhter Aktivität. Für mich sieht es so aus, als würde der Pacaya paroxysmale Eruptionen erzeugen. Allerdings wird scheinbar nicht viel Vulkanasche ausgestoßen, denn VONA-Warnungen gibt es nicht. Was fehlt sind auch aktuelle Berichte der Vulkanologen von INSIVUMEH. Offensichtlich macht der Corona-Lockdown und Geldmangel der Behörde zu schaffen.

Kanlaon: Anstieg der Seismik

Unter dem philippinischen Vulkan Kanlaon wird seit 2 Tagen eine Zunahme der seismischen Aktivität festgestellt. PHILVOLCS berichtete gestern über 136 vulkanotektonische Erdbeben, die den Vulkan erschütterten. In den letzten 24 Stunden wurden 108 Beben registriert. An beiden Tagen wurden insgesamt 5 Beben mit Magnituden größer/gleich 3 festgestellt. Sie wurden von den Anwohnern umliegender Orte gespürt. Die stärkste Erschütterung brachte es auf M 4,7, was für ein vulkanotektonisches Beben schon sehr stark ist. Entsprechend groß ist die Besorgnis, dass sich der Vulkan auf einen größeren Ausbruch vorbereiten könnte. Dampfwolken steigen bis zu 300 m über den Gipfelkrater auf. Die Schwefeldioxid-Emission betrug gestern 438 Tonnen am Tag. Seit Januar wird eine leichte Inflation registriert. Trotzdem steht die Warnstufe nur auf „1“. Es gilt eine 4 km Sperrzone um den Krater.

Semeru weiterhin aktiv

Auf der indonesischen Insel Java ist der Semeru weiterhin fleißig in Eruption begriffen. Das VAAC meldet Vulkanasche in einer Höhe von 4000 m. Zwischen 6.00 Uhr und 12.00 Uhr registrierten die Vulkanologen vom VSI 17 seismische Eruptionssignale. Sie hatten Amplituden zwischen 12 und 20 mm und dauerten bis zu 140 Sekunden an. Auffällig ist, dass es seit 3 Tagen kaum vulkanisch bedingte Erdbeben gibt. Es sieht so aus, als würde der Magmenaufstieg nachlassen.

Kirishima: Eruption am Mount Io

Das VAAC Tokyo registrierte in den letzten 24 Stunden 3 Eruptionen des japanischen Komplex-Vulkans Kirishima. Die Höhe der Eruptionswolke wird nicht angegeben, von daher wird sie nicht sonderlich hoch gewesen sein. Bei der Eruption handelte es sich vermutlich um eine phreatische Eruption, bei der überwiegend Dampf gefördert wurde. Ort des Geschehens war diesmal nicht der Krater Shinmoe-dake, sondern der benachbarte Mount Io. Brisant ist die Situation trotzdem, da sich der Mount Io nur 1 km vom Visitor Center des Nationalparks Kirishima entfernt befindet. Hier halten sich oft zahlreiche Touristen auf. Sollte sich spontan eine größere Eruption ereignen, wären diese gefährdet.

Kanlaon heizt weiter auf

Auf den Philippinen gibt es weitere Anzeichen dafür, dass sich der Vulkan Kanlaon auf eine größere Eruption vorbereitet. Seit gestern wurden 7 vulkanotektonische Erdbeben registriert. Zudem steigt eine Dampfwolke gut 1 km über Kraterhöhe auf, bevor der Wind sie seitwärts verdriftet. PHILVOLCS registriert seit 2015 Inflation am Berg, die sich nun etwas zu beschleunigen scheint.

Kilauea weiter brisant

Der Spiegel des Lavasees im Halemaʻumaʻu-Krater ist gestern etwas gefallen, der deflationäre Trend hält weiter an. Am Puʻu ʻŌʻō verhält es sich allerdings anders: dort findet seit Mitte März Inflation statt. Der Boden des Kraters hob sich bereits um mehrere Meter an. Der Spiegel des Lavasees im Westpit stieg deutlich und überflutete sogar den Kraterboden. Über diese Aktivität wurde nun ein Video des HVO veröffentlich. Die Vulkanologen brachten am Dienstag eine entsprechende Warnung heraus, dass sich nun jeder Zeit ein neuer Förderschlot öffnen könnte. Dies könnte entweder direkt im Krater passieren, oder in seiner Nähe. Es bleibt also weiter spannend!

Seismik am Ätna

Spannend bleibt es auch am Ätna. Dort ist die Seismik weiterhin erhöht. Die Erdbebenschwärme des Wochenendes werden nun auf der Karte des INGV visualisiert. Der Vulkan erscheint noch etwas unentschlossen, was er nun als nächstes tun möchte. Die große Frage: bereitet er sich auf neue Aktivität im Bereich der Gipfelkrater vor, oder wird sich eine Spalte an seiner Flanke öffnen? Schaut man sich die Tiefe der Erdbeben an, dann sieht man, dass die Erdbeben im Westen des Vulkans am Tiefsten liegen. Im Gipfelbereich und im Osten sind sie am flachsten. Die Öffnung einer Spalte, oder eines Förderschlots im oberen Bereich des Valle del Bove halte ich für möglich.

Kanlaon eruptiert Aschewolke

Der philippinische Vulkan Kanlaon eruptierte -laut VAAC Tokyo- eine Aschewolke die bis in einer Höhe von 4 km ü.NN aufstieg. PHILVOLCS berichtete im täglichen Bulletin von moderaten Asche-Dampf-Wolken die 300 m über den Krater aufstiegen. Tags zuvor wurden 5 vulkanotektonische Erdbeben registriert. Seit dem Jahr 2015 wird Inflation des Vulkans gemessen.

Fuego eruptiert Lavastrom

Update: MIROVA misst eine moderate Strahlung von 53 MW. Scheinbar hat sich die Aktivität des Fuegos wider auf moderatem Niveau eingependelt. Es sieht momentan nicht danach aus, als würde es kurzfristig zu einen Paroxysmus kommen.

Originalmeldung: Am Fuego in Guatemala verstärkte sich die Eruption abermals. INSIVUMEH schreibt über einen 1200 m langen Lavastrom, der aus dem Krater des Vulkans fließt. Explosionen werfen glühende Tephra bis zu 250 m hoch aus. Vulkanasche erreicht eine Höhe von 4.800 m. Da die LiveCam offline ist, ist es schwierig die aktuelle Situation zu bewerten. Bisher markierte Lavastrom-Tätigkeit den Anfang paroxysmaler Eruptionen. Seltener starteten Lavaströme einige Tage vor dem Beginn eines Paroxysmus.

Weitere Beben am Kilauea

Update: In den letzten Stunden setzte am Halemaʻumaʻu Deflation ein. Der Spiegel des Lavasees ist um einige Meter gefallen, ist aber vom Jaggar-Museum aus noch sichtbar. Die Seismik ist wieder auf durchschnittlichem Niveau. Am Puʻu ʻŌʻō-Krater setzt sich die Inflation noch fort. Über dem Boden des Kraters fließen Lavaströme.

Originalmeldung: Nachdem sich die Seismik am Kilauea in den letzten Tagen wieder auf normalem Niveau einpendelte, wurde in den letzten 24 Stunden wieder ein leichter Anstieg der Erdbebentätigkeit registriert. EMSC registrierte in nur 90 Minuten 4 Erdbeben mit Magnituden über 2. Der Spiegel des Lavasees in der Gipfelcaldera steht 11 m unter dem Boden des Halemaʻumaʻu-Kraters.

Kawah Ijen: 30 Verletzte nach Gas-Exhalation

Am indonesischen Vulkan Kawah Ijen kam es zu einer Gas-Exhalation und zahlreiche Leute gerieten in die Gaswolke, welche hohe Konzentrationen an Schwefeldioxid enthielt. 30 Personen mussten anschließend wegen Gasvergiftung behandelt werden. Der Vulkan in Ostjava ist bekannt für seinen Schwefelabbau. Im Krater befindet sich ein saurer Kratersee und an dessen Ufer ein Fumarolenfeld. Dort lagern sich große Mengen Schwefel ab. Arbeiter bauen den Schwefel per Hand ab und tragen ihn in Körben bis zur Verladestation. Nachts kommt es zu Schwefelbrand, welcher aufgrund seiner intensiven blauen Farbe zu einer beliebten Touristenattraktion geworden ist. Der Zugang zum Krater wurde gesperrt, obwohl es keine Anzeichen für eine Eruption gibt. Solche Gas-Exhalationen kommen immer wieder vor und sind durchaus lebensgefährlich.

Kanlaon mit Inflation

Auf den Philippinen bereitet sich ein weiterer Vulkan auf eine mögliche Eruption vor. Der Kanlaon stand in den letzten Monaten immer wieder in den Schlagzeilen, weil er kleinere phreatische Eruptionen produzierte. Nun dringt scheinbar neues Magma in den Untergrund des Vulkans ein und bläht ihn auf. Wissenschaftler von PHLIVOLCS vergleichen die Inflation mit jener des Mayon, der Anfang des Jahres ausbrach. Zudem werde vulkanotektonische Erdbeben registriert. Die Vulkanologen befürchten, dass sich in den nächsten Monaten eine Eruption ereignen könnte. Der Alarmstatus steht auf „2“.

Fuego: Zunahme der Aktivität

Am Vulkan in Guatemala nimmt die Häufigkeit der strombolianischen Eruptionen zu. Stündlich werden 6-9 Explosionen generiert, die Glühende Tephra bis zu 250 m hoch auswerfen. Vulkanasche steigt bis auf einer Höhe von 4800 m ü.NN. Die Explosionen sind bis in die nächstgelegenen Ortschaften zu hören. MIROVA registriert eine thermische Anomalie von 79 MW. Statistisch gesehen wäre der nächste Paroxysmus in gut 1 Woche fällig. Mal sehen, ob sich der Fuego dran hält.

Bardarbunga: Erdbeben M 4,3

Unter dem isländischen Gletschervulkan Bardarbunga ereignete sich ein Erdbeben der Magnitude 4,3. Das Hypozentrum lag in 8 km Tiefe und gut 6 km östlich der Caldera. Die meisten Erdbeben unter dem Vulkan stehen im Zusammenhang mit Inflation von Magma. Bereits kurz nach der Eruption von 2014 begann sich die Magmakammer unter dem Vulkan wieder zu füllen. Allerdings kann es Jahrzehnte dauern, bis sie wieder soweit gefüllt ist, dass eine weitere Eruption stattfinden wird.

Gunung Agung: Sperrzone verkleinert

Die Sperrzone am Gunung Agung wurde gestern von 10 km auf 6 km verkleinert, um es den Bauern zu ermöglichen ihre Arbeit wieder aufzunehmen. Sie wurden angewiesen wachsam und zur Flucht bereit zu sein. Zugleich wurden 2 Australier abgefangen, die den Vulkan illegal bestiegen. Sie wurden festgesetzt und verhört. Anschließend durften sie zu ihrer Unterkunft zurück kehren. Die Namen der Touristen wurden veröffentlicht, ebenso Bilder des Verhörs. Ich finde es schon sehr erstaunlich, wie hier mit unterschiedlichen Maßstäben gehandelt wird: als hinduistische Priester den gesperrten Vulkan im Oktober bestiegen, zog dies keine Konsequenzen nach sich, während Touristen öffentlich gedemütigt werden, um Nachahmer abzuschrecken. Im gleichen Atemzug wird um jeden Tourist gebuhlt. Keine gute Werbung für Bali! Hinzu kommt, dass die größeren Ascheeruptionen vom 02.01.2018 in den Berichten des PVMGB verschwiegen wurden. Ich persönlich mag so ein unaufrichtiges Spiel von Seiten der Behörden/Regierung überhaupt nicht und ist für mich ein Ausschlusskriterium für private Reisen, auch wenn ich beruflich mit so etwas leben muss!

Kanlaon mit hoher Seismik

Der Vulkan auf den Philippinen ist weiterhin unruhig. PHILVOLCS registrierte gestern 197 vulkanisch bedingte Erdbeben. Die Meisten von geringer Amplitude (Mikroerdbeben). Zudem wurden 14 Tremor-Episoden aufgezeichnet. Eine Eruption in nächster Zeit ist gut möglich. In den letzten Monaten kam es immer wieder zu kleineren Ascheeruptionen.

Fuego mit Aktivitätszunahme

INSIVUMEH berichtet von einer Aktivitätszunahme am Fuego. Stündlich werden 4-9 explosive Eruptionen registriert. Vulkanasche steigt bis in einer Höhe von 4700 m auf. Es wird glühende Tephra gefördert. MIROVA registriert eine hohe thermische Strahlung von 100 MW.

Pacaya mit Strombolianern

In Sichtweite zum Fuego liegt der Vulkan Pacaya. Hier haben die strombolianischen Eruptionen aus dem Mckenney-Krater zugelegt. Sie erreichen nun eine Höhe zwischen 25 und 75 .

Santiaguito mit kleinen Ascheeruptionen

Um noch kurz in Guatemala zu verweilen: der Domvulkan Santiaguito scheint ebenfalls wieder lebhafter zu werden. Das zuständige Observatorium meldete für gestern 16 schwache-moderate Ascheeruptionen. Die größeren Aschewolken erreichten eine Höhe von 3200 m.

Piton de la Fournaise mit Seismik

Am Piton de la Fournaise gab es im Dezember 20 vulkanotektonische Erdbeben. Zudem wurden 298 Kollaps-Events registriert. Im Bereich des Gipfelkraters wurde keine Inflation registriert. Diese hielt im Gesamtbereich des Vulkans allerdings an. Kurzfristig ist nicht mit einer Eruption zu rechnen, mittelfristig allerdings schon.

Ätna mit geringer Wärmestrahlung

In den letzten Wochen wurde am Ätna auf Sizilien nur eine geringe Wärmestrahlung registriert. Dies könnte 2 Ursachen haben: das Magma steht tief und kurzfristig ist nicht mit einer Eruption zu rechnen, oder die Förderwege sind zu, so dass nur wenig Wärme entweicht. Im vergangenen Sommer entwich relativ viel Wärme aus dem offenen System, so konnte sich nur wenig Druck aufbauen. Sollten die Förderwege nun verstopft sein, dann könnte der Druck im Inneren des Vulkans steigen.

Popocatepetl in guter Laune

Der Vulkan in Mexiko zeigte sich gestern von seiner guten Seite und eruptierte über mehrere Stunden eine Asche-Dampf-Wolke. Die Eruption begann mit einer Explosion am Morgen. Die Eruption konnte via Live Stream gut verfolgt werden. Zudem registrierte das Observatorium 258 schwächere Exhalationen und einige Erdbeben.

Gunung Agung mit Dampfwolke

Auf Bali ist der Gunung Agung weiterhin unruhig. Die Seismik war gestern geringer als am Vortag, allerdings stieg die Dampfwolke 400 m hoch auf.

Mount Kanlaon mit Seismik

Am Vulkan auf der philippinischen Insel Negros wurden innerhalb von 24 Stunden 279 vulkanische Erdbeben registriert. Der Alarmstatus wurde auf „2“ erhöht. Bereits letztes Jahr stand Kanlaon in den Schlagzeilen, da er mehrere kleine Ascheeruptionen erzeugte.

Vulkane weltweit

Pavlof-Vulkan am 28. März. © Coast Guard – Almandmoss, Nahshon

Chikurachki: der Vulkan der Kurilen eruptierte heute 5 Mal. Vulkanasche stieg dabei bis zu 3,5 km hoch auf.

Kanlaon: auf den Philippinen brachte es der Kanlaon in die Schlagzeilen. Asche schaffte es bis in einer Höhe von 4,3 km.

Pavlof: der starke Vulkanausbruch in Alaska scheint (zumindest vorerst) wieder zu einem Ende gekommen zu sein. Der Alarmstatus wurde auf „orange“ reduziert.

Sakura-jima: in Japan eruptierte der Vulkan etwas stärker als üblich. Eine Aschewolke stieg auf aus der mehrere Blitze zuckten. Laut VAAC Tokyo erreichte die Vulkanasche eine Höhe von 6 km.

Kanlaon: Vulkanausbruch

Der Vulkan auf den Philippinen ist erneut ausgebrochen. Die heutige Eruptionsserie scheint die Größte zu sein, seitdem der Kanlaon vor einigen Wochen aktiv geworden ist. Phivolcs berichtet von einer Eruption die 5 Minuten andauerte. In einigen Dörfern wurde „Donnergrollen“ gehört und es regnete etwas Vulkanasche. In einem wolkenfreien Moment sahen Augenzeugen eine Aschewolke gut 1000 m über den Krater aufsteigen. Ein Pilot berichtet von Vulkanasche die bis zu 4500 m über den Gipfel des Vulkans aufstieg. Das VAAC Tokyo registrierte im Laufe des Tages 4 Aschewolken, die bis zu 9 km hoch hinauf reichten. Wahrscheinlich werden vom VAAC aber so geringe Aschekonzentrationen nachgewiesen das man nicht mehr von einer Eruptionswolke sprechen kann.