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Seismik am Piton Fournaise
Am Piton de la Fournaise auf La Réunion wird seit dem 14. August eine Zunahme der Seismik registiert. Am 4. September fanden 30 vulkanische Beben statt. Möglicherweise kommt es in den nächsten Tagen, oder Wochen zu einem Vulkanausbruch.
Stromboli: Seismik unten
In den letzten 24 Stunden bewegte sich die Seismik auf dem niedrigsten Niveau, dass ich dort jemals beobachtet habe. Die Amplituden des Seismogramms sind fast so niedirg wie derzeit am Ätna. Demnach dürfte praktisch keine explosive Aktivität stattfinden. Möglicherweise meldet sich der Stromboli dann mit einem größeren Ausbruch zurück.
Stromboli schweigt
Nach Berichten des INGV und Andrea Ercolani befindet sich die Aktivität des Stromboli auf dem niedrigsten Niveau seit Jahren. Der Aufstieg ist weiterhin gesperrt.
Vor fast genau 20 Jahren bestieg ich den Stromboli zum ersten Mal. In dieser Zeit habe ich den daueraktiven Vulkan nie so ruhig erlebt wie jetzt. Zwar gab es zwei Phasen während derer die Gipfelaktivität aussetzte, allerdings waren diese Ruhephasen mit vorangegangener Lavastromaktivität an der Flanke assoziiert.
Die jüngste Entwicklung am Stromboli begann Ende April mit einer größeren Explosion im Krater. Nach einem kurzfristigen Anstieg der Seismik und einem Anstieg der Gaskonzentration, ging die Amplitude der Beben stark zurück.
Rainer Albiez befand sich in der ersten Juli-Woche auf Stromboli und berichtete von schwachen Explosionen mit Förderhöhen von 50 – 75 Metern.
Der Bergführer Andrea Ercolani berichtet nun davon, das es nur noch ein paar Mal am Tag zu Ascheeruptionen kommt und die normale Daueraktivität mit der Förderung glühender Schlacke praktisch ausgesetzt hat.
Aufgrund der unklaren Situation bleibt der Aufstieg zum Krater gesperrt. Für den Vulkantourismus ist dies während der Hauptsaison ein übler Schlag. Die Führer überlegen nun neue Routen, die bis auf einer Höhe von 750 Metern führen sollen.
Aufgrund der erhöhten Gaskonzentration am Krater und Steinschlägen, bzw. Hangrutschungen auf der Sciara del Fuoco erscheint es mir wahrscheinlich, das sich der Vulkan bald mit einer größeren Eruption zurückmelden wird, evtl. sogar wieder mit Lavastromtätigkeit auf der Sciara. Vor den letzten beiden Ereignissen dieser Art in den Jahren 2002 und 2007 gingen Amplitude und Häufigkeit der seismischen Signale ebenfalls stark zurück. Allerdings befanden sich die strombolianischen Eruptionen zuvor auf hohem Niveau, was diesmal nicht der Fall war. Weiterhin besteht die Gefahr, das die Förderschlote aufgrund der niedrigen Aktivität verstopfen. Bei steigendem Gasdruck können diese in einer starken Explosion freigesprengt werden. So eine Eruption würde eine große Gefahr für etwaige Touristen am Kraterrand darstellen. Von daher ist die Sperrung des Vulkans sinnvoll und berechtigt. Schweigen auf hohem Niveau.
Erhöhte Seismik am Pacaya
Das Observatorium in Guatemala berichtet von erhöhter Seismik am Pacaya. Diese wird mit Magmenaufstieg assoziiert. Zudem finden strombolianische Eruptionen statt, die Tephra bis zu 150 m hoch schleudern.
Ätna mit Schluckauf
Andrea Ercolani berichtet auf seiner Seite von einem “Schluckauf” des Vulkans Ätna auf Sizilien. Aus dem Nordostkrater und der Bocca Nova sind tiefsitzende Explosionen zu hören. Die Explosionen wurden mit Mikroseismik der letzten Tage korreliert.
Seismik und Ascheausstoß am Ätna
Nachdem am 2. und 3. April Erdbeben mit einer Magnitude von 4.2 Strassenschäden in der Ätnaregion anrichteten, stieß der sizilianischen Vulkan gestern Asche aus. Wahrscheinlich handelt es sich dabei um altes Material. Zudem wurde Seismik unter der Gipfelregion registriert. Heute entgast die neue Bocce am Fuß des SE-Kraterkegels stark, allerdings ohne Ascheausstoß.
Die jetzige Aktivität weist parallelen zu dem Anfangsstadium der Eruption 2002 / 2003 auf.
Zunahme der Seismik am Stromboli
Seit dem größeren Ausbruch am 10.03. nimmt die Seismik am Stromboli wieder zu. Es wurden einige Events mit größerer Amplitude und längere Dauer registriert. Auf der Thermalkamera sieht man heiße Lava ausserhalb des Kraters fließen.
Zunahme der Seismik unter isländischem Vulkan
In einer Tiefe von 10 km unter dem Vulkan Eyjafjallajökull auf Island, wurde ein starker Anstieg der Seismik registriert. Zudem wurde mittels GPS eine Inflation gemessen. Möglicherweise steigt Magma in die Magmakammer unter dem Vulkan auf. Der mit Eis bedeckte Eyjafjallajökull liegt im Süden von Island und brach zuletzt 1822 aus.
Weitere Schwarmbeben am Ätna
Nach einer 4-tägigen Pause gehen die Schwarmbeben am Ätna seit heute nachmittag weiter. Das Epizentrum der Erschütterungen liegt im Nordwesten in der Nähe des Monte Maletto. Das Hypozentrum befindet sich in einer Tiefe von 24 km. Die Stärkste Erschütterung hatte eine Stärke von 2.8 auf der Richterskala.
Seismik am Ätna
Am Ätna kam es heute nachmittag zu einem niederfrequenten Beben. Solche seismischen Signale gehen häufig mit Magmenbewegungen im Untergrund einher.